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Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sucht für das Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Selb und Hohenberg a.d. Eger zum 01.02.2020 eine Museumsleitung (m/w/d) in Vollzeit.

Das Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan ist als Spezialmuseum für Porzellan mit zwei Standorten und 10.000 m2 Ausstellungsfläche sowie rund 50 Mitarbeitern /-innen die größte Einrichtung seiner Art in Europa. Schwerpunkt der Präsentation in Hohenberg a. d. Eger, in der ehemaligen Hutschenreuther-Direktorenvilla und einem in den 1990er Jahren errichteten Erweiterungsbau, ist die kulturhistorische Entwicklung der Formen und Dekore sowie der Zierartikel und Figuren des 19. und 20. Jahrhunderts. Zweiter Standort ist eine ehemalige Rosenthal-Porzellanfabrik in Selb. In dem denkmalgeschützten Komplex werden im europäischen Kontext die Dimensionen der Wirtschafts-, Technik-, Sozial- und jüngeren Designgeschichte der Porzellanindustrie lebendig vor Augen geführt, die Facetten der Technischen Keramik beleuchtet und die Unternehmensgeschichte der Firma Rosenthal in einzelnen Abteilungen dokumentiert. Der seit 1984 aufgebaute Bestand an Porzellanen – allein dies sind über 250.000 Exponate –, Maschinen und technischer Keramik ist in dieser Ausrichtung zusammen mit der 25.000 Bände umfassenden Spezial-bibliothek und dem zentralen Archiv für die deutsche Porzellanindustrie einzigartige Basis für Forschung, Entwicklung, Dokumentation und Präsentation.

Als Museumsleitung obliegt Ihnen die wissenschaftliche und organisatorische Leitung sowie strategische Ausrichtung des Museums. Dabei gelingt es Ihnen, das Sammlungskonzept stetig weiterzuentwickeln, die Attraktivität des Museums weiter zu steigern und bestehende nationale und internationale Kooperationen und Kontakte insbesondere mit Museen und Hochschulen zu pflegen und auszubauen. Aufgrund der Lage der Institution im Zentrum der europäischen Porzellanindustrie ist auch die Pflege der regionalen Kontakte von großer Bedeutung.
Gesucht wird eine erfahrene, kommunikative und offene Persönlichkeit, die mit ausgeprägter interkultureller Kompetenz der Internationalität des Museums Rechnung trägt und vertraut im Umgang mit der Durchführung von Projekten – u. a. auf Basis der EU-Förderkulisse – ist. Wir setzen ein mit Promotion oder vergleichbaren Kenntnissen abgeschlossenes Hochschulstudium der Kultur- oder Geschichtswissenschaften und/oder verwandter Fachgebiete, ausgeprägte Führungs- und Teamfähigkeit sowie langjährige Erfahrung in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Ausstellungen (mit internationaler Ausrichtung) voraus.

Wesentlich sind weiterhin Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln und Spenden, Verwaltungserfahrung sowie gute nationale und internationale Vernetzung. Wünschenswert sind eine mehrjährige Führungskompetenz in einem Museum mit Personal- und Budgetverantwortung und Erfahrung in der Durchführung von Bauprojekten sowie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift.
Bei der Einstellung von Bewerberinnen/Bewerbern (m/w/d) in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis erfolgt die Eingruppierung/Vergütung nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen. Für Beamtinnen/Beamte (m/w/d) ist eine Besoldung bis zu BesGr. A 16 möglich.
Bei im Wesentlichen gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber im Sinne des SGB IX bevorzugt. Die Bewerbung von Frauen wird begrüßt (Art. 7 Abs. 3 BayGLG). Die Stelle ist teilzeitfähig, soweit durch Job-Sharing die ganztägige Wahrnehmung der Aufgabe gewährleistet wird.

Bewerbungen richten Sie bitte schriftlich bis zum 05.08.2019 an:
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Referat K.3, Salvatorstr. 2, 80333 München.
Als Bewerbungsunterlagen werden ein tabellarischer Lebenslauf, der Nachweis des Hochschulabschlusses sowie sonstige Zeugnisse und Nachweise zum bisherigen beruflichen Werdegang erbeten. Benötigt wird zudem eine aktuelle Beurteilung bzw. ein aktuelles Arbeitszeugnis (nicht älter als sechs Monate), das Auskunft über Art und Umfang der Aufgaben und der dabei gezeigten Leistungen gibt.
Bewerbungsunterlagen sollen nur in Kopie eingereicht werden, da sie nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet werden. Aufwendungen, die im Zusammenhang mit einem Vorstellungsgespräch entstehen, können nicht erstattet werden.

DieStellenbeschreibung finden Sie hier: