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AUSSTELLUNGSVORSCHAU

UNIKATE erzählen.
Künstlerisches Meissen 1970 – 2010

7. Mai 2022 – 8. Januar 2023
Porzellanikon Hohenberg a.d. Eger (Villa & Sammlung)

Was geschah in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen eigentlich während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Ganz schön viel! Dieses spannende Kapitel Manufakturgeschichte beleuchtet das Porzellanikon in Hohenberg a.d. Eger. Die größte Unikatsammlung dieser Art, die das Museum von einem Hamburger Sammlerehepaar erhielt, lädt mit über 200 ausgewählten Objekten auf knapp 300 Quadratmetern zum Staunen und Entdecken ein.

Gefäß mit Blattrand „Kristallglasur XXV“
Ludwig Zepner, 1995
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv.Nr. 30883/19, Sammlung HGM Hamburg
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Gefäß mit Blattrand „Kristallglasur XXV“ Ludwig Zepner, 1995 Unikat 74/1995 H. 22cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv.Nr. 30883/19, Sammlung HGM Hamburg Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Objekt „Fuchs mit Hühnergarten“
Sabine Wachs, 2006
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv. Nr. 30984/1-2/19, Sammlung HGM Hamburg
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Objekt „Fuchs mit Hühnergarten“ Sabine Wachs, 2006 Unikat 94/2006 H. 51,5 cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv. Nr. 30984/1-2/19, Sammlung HGM Hamburg Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Vase „Kürbis III“, 2003
Form: Andreas Ehret Dekor: Olaf Fieber
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv.Nr. 30849/19, Sammlung HGM Hamburg
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Vase „Kürbis III“, 2003 Form: Andreas Ehret Dekor: Olaf Fieber Unikat 119/2003 H. 27 cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv.Nr. 30849/19, Sammlung HGM Hamburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Foto: Andreas Gießler, Porzellaniko

Die Ausstellung liefert in einem nie dagewesenen Umfang Einblick in die künstlerische Entwicklungsabteilung Meissens – ihre Mitglieder sowie ihr unikatives Schaffen. Die aus jungen Künstlerinnen und Künstlern bestehende Abteilung „Künstlerische Entwicklung“ brachte mit ihren Entwürfen aus Meissener Porzellan einiges ins Rollen. Sie schrieb die Tradition der Manufaktur fort, während sie ihr gleichzeitig einen gehörig neuen Anstrich verpasste.

Plastik „Stier mit Europa“
Peter Strang, 2003
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv.Nr. 30855/19, Sammlung HGM Hamburg
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Plastik „Stier mit Europa“ Peter Strang, 2003 Unikat 234/2003 H. 39,8 cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv.Nr. 30855/19, Sammlung HGM Hamburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Plastik „Brokat“
Jörg Danielczyk, 2005
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv. Nr. 30896/19, Sammlung HGM Hamburg
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Plastik „Brokat“ Jörg Danielczyk, 2005 Unikat 222/2005 H. 34 cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv. Nr. 30896/19, Sammlung HGM Hamburg Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Plastik „aus Basel XVII“
Olaf Fieber, 2003
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH
Porzellanikon Inv.Nr. 30843/19, Sammlung HGM Hamburg
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022
Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon
Plastik „aus Basel XVII“ Olaf Fieber, 2003 Unikat 21/2003 H. 102,5 cm Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH Porzellanikon Inv.Nr. 30843/19, Sammlung HGM Hamburg © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Foto: Andreas Gießler, Porzellanikon

Insbesondere die ab den 1970ern entstandene Unikatkunst leitete in der Manufaktur eine neue Ära ein. In der Abteilung entstand bis 2010 eine Vielzahl an Unikaten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie stammen aus den Händen von Ludwig Zepner, Heinz Werner, Peter Strang, Rudi Stolle, Volkmar Bretschneider, Jörg Danielczyk, Sabine Wachs, Silvia Klöde, Gudrun Gaube, Olaf Fieber, Andreas Ehret und Andreas Herten und bestechen durch ihre thematische und gestalterische Vielseitigkeit.