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Wo bitte geht’s hier nach Arkadien?

Sonderausstellung mit der Künstlerin Regine von Chossy

06.04. – 08.09.2019

Der Mythos Arkadien zieht sich bis in unsere heutige Zeit: In idyllischer Landschaft zu leben, jenseits gesellschaftlicher Zwänge, unbelastet von mühsamer Arbeit und Alltagsdruck scheint sehr erstrebenswert. Wonach wir so sehnsuchtsvoll lechzen, gelingt den Werken der Künstlerin Regine von Chossy. Ihre Figuren, Objekte und Bilder begeben sich in einen spannungsvollen Austausch mit arkadischen Porzellanszenen und bilden – verteilt im gesamten Museum – Inseln der Glückseligkeit. Absichtsvoll bilden sich neue Wechselwirkungen zwischen Chossys Arbeiten und dem sie umgebenden architektonischen wie musealen Raum. Die ungewöhnlichen Korrespondenzen ermöglichen einen anderen Blick auf Bekanntes wie Neues und laden zur unterhaltsamen Spurensuche ein.

Die gebürtige Oberfränkin Regine von Chossy studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Ihre Arbeiten umfassen Skulpturen in verschiedensten Materialien, Malereien und Zeichnungen sowie Performances, welche sie gern auch mit eigenem Gesang begleitet. Ihre kraftvollen und energetischen Arbeiten präsentierte sie bereits in etlichen Aktionen und Ausstellungen, wobei sie in einigen öffentlichen Sammlungen vertreten ist. Das Porzellanikon freut sich auf ihr Gastspiel in Selb.

 

Jetzt fertig für "Wo, bitte, geht's hier nach Arkadien?": Der Alien "Riesen-Quark" wird auf dem See vor dem Museum einsam im Boot sitzen und sich wünschen, auch so schön zu werden, wie die Porzellanfiguren im Porzellanikon.
Foto: Gabriela Rocker