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REINE FORMSACHE

VOM BAUHAUS-IMPULS ZUM DESIGNLABOR AN DER BURG GIEBICHENSTEIN

09.03. – 06.10.2019

Versch. Objekte des Ausstellungsteils Chronik, Fotograf: Angela F. Endress, Seßlach, © Porzellanikon
Versch. Objekte des Ausstellungsteils Chronik, Fotograf: Angela F. Endress, Seßlach, © Porzellanikon
„3D Druckmodell & Formenbau in Gips & Schlickerguss in Porzellan“, Max Kimpel, Fotograf: Max Kimpel, © Max Kimpel
„3D Druckmodell & Formenbau in Gips & Schlickerguss in Porzellan“, Max Kimpel, Fotograf: Max Kimpel, © Max Kimpel

Eine reine Formsache ist es nicht, wenn sich das Porzellanikon zum Bauhausjahr ein Projekt vorgenommen hat, welches sich gleich an beiden Standorten des Museums dem Porzellandesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle widmet. Innerhalb dieses großen Ausstellungsprojektes verschränken sich zwei Ausstellungsteile zu einem Bild des Woher und Wohin, der Impulse, Folgen und Wirkungen.

Im Ausstellungsteil „Chronik“ wird die generelle Nähe – inhaltlich wie räumlich – der Burg Giebichenstein mit dem Bauhaus als Impuls aufgegriffen und nachgezeichnet. Die Burg Giebichenstein ist, neben dem Bauhaus, die einflussreichste deutsche Kunstschule und bis heute lebendige Hochschule. So zeigt der Ausstellungsteil „Chronik – Die Porzellanentwürfe ausgewählter Lehrer und Absolventen 1915 bis heute“ in Hohenberg spannende Porzellanentwürfe für die Serie und spannt den Bogen zwischen historischem Impuls und zeitgemäßer Relevanz.

Der Ausstellungsteil „Designlab – Die Porzellanvisionen der Studierenden heute“ am Standort Selb stellt das Experiment mit dem Werkstoff Porzellan in den Fokus. Dabei werden aus studentischer Perspektive Zukunftspotentiale des Porzellans ausgelotet. Kreative Neukombination und Perspektivwechsel prägen die ausgestellten Studienarbeiten der letzten 10 Jahre des Keramik-/Glasdesigns der Burg Giebichenstein. Sie reflektieren neueste Formen, Ideen, Anwendungsgebiete und experimentelle Forschungsergebnisse.

100 jahre bauhaus – netzwerk selb / amberg

„selb & amberg feiern 100 jahre bauhaus“! Unter diesem Motto haben sich neun Institutionen in den bayerischen Städten Selb und Amberg zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten im Bauhausjahr 2019 – Ausstellungen, Projekte, Zeitzeugengespräche, Konzerte und viele weitere Aktionen – in einem gemeinsamen Netzwerk einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Hohenberg an der Eger / Selb ist organisatorisches Zentrum der Netzwerkaktivitäten. Weitere Partner sind die Stadt Amberg, das Stadtmuseum Amberg, der Kunstverein Hochfranken Selb e. V, die Rosenthal GmbH, die Stadt Selb, das Rosenthal-Theater Selb, die Selb 2023 gGmbH, die Staatliche Fachschule für Produktdesign und das Walter-Gropius-Gymnasium Selb.

Walter Gropius, der legendäre Bauhausbegründer, hat die Städte Selb und Amberg maßgeblich geprägt. In Amberg entwarf Gropius die „Glaskathedrale“ für das Unternehmen Rosenthal. Sie zählt zu den bedeutendsten Industriebauten des 20. Jahrhunderts. In Selb gestaltete Gropius für das Unternehmen Rosenthal eine Porzellanfabrik, das Teeservice „TAC“ und entwarf einen Entwicklungsplan für die Stadt. Die vielfältigen Facetten des architektonischen, städteplanerischen und gestalterischen Wirkens von Walter Gropius und anderen Bauhäuslern in der Region sind ebenso Teil der Aktivitäten wie die Vermittlung von deren Lebensauffassungen zu gesellschaftlichem Miteinander.

Das Jubiläumsprogramm

Hier können Sie die Broschüre herunterladen...

Weitere Informationen unter:

www.selbamberg.de

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instagram.com/selbamberg/