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Porzellanikon Hohenberg an der Eger

Das Porzellanikon Hohenberg an der Eger mit fast 2.000 m² Fläche
Das Porzellanikon Hohenberg an der Eger mit fast 2.000 m² Fläche

In Hohenberg an der Eger, dokumentiert das Mutterhaus des Porzellanikons in der ehemaligen Direktorenvilla des Familienunternehmens C. M. Hutschenreuther heute auf nahezu 2.000 m² die Kulturgeschichte des Porzellans und dies seit dessen Erfindung durch Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus.

Der Rundgang durch verschiedene Inszenierungen führt den Besucher durch die Porzellangeschichte im deutschsprachigen Raumes vom beginnenden 18. Jahrhunderts bis zur politischen Wende 1989.

Immer wieder Neues
Sonderausstellungen behandeln immer wieder zentrale Aspekte der Porzellangeschichte aus unterschiedlichsten Perspektiven. Aber auch das faszinierende künstlerische und handwerkliche Können der Manufakturisten in ganz Europa war und ist hier präsent, ob Meissen, Herend, Nymphenburg, Sèvres und Kopenhagen, sie alle gehören mit ihren Produkten immer wieder zu den Gästen.

Porzellanikon Selb

Das Porzellanikon Selb in einer ehemaligen Rosenthal-Fabrik
Das Porzellanikon Selb in einer ehemaligen Rosenthal-Fabrik

Das Porzellanikon in Selb befindet sich in einer 1969 stillgelegten ehemaligen Rosenthal-Fabrik. Mit mächtigen Schloten und dem burgartig verschachtelten Gebäudeensemble wirkt die Anlage wie ein wehrhaftes Labyrinth. Eine architektonische Besonderheit im Porzellanikon ist, dass von den zehn ehemals vorhandenen, mächtigen Rundöfen noch sechs völlig erhalten und begehbar sind.

Die Herstellung des Weißen Goldes wird als Erlebnis erfahrbar. Von der unscheinbaren Masse über den fertig gebrannten, zunächst noch weißen Scherben bis zur fertig verzierten Ware reicht das Spektrum. Dies und noch weit mehr bekommt der Besucher auf rund 8 000 m² vor Augen geführt. Lebendig wird dies in den historischen Fabrikationsräumen, in denen er auf spannende Weise durch ein Ensemble von Maschinen sowie Vorführungen und Videofilme Einblicke in 300 Jahre Produktionsgeschichte bekommt. Ehemalige Porzelliner geben dem Wissbegierigen gern Auskunft und zeigen, wie es ging. Dazu gehört auch, sich der sozialen Rahmenbedingungen zu vergewissern, die die Porzellanstädte in ganz Europa prägten. Interaktive Stationen geben unaufdringlich Details preis, Videos lassen die Menschen zu Wort kommen.

Keramik in Höchstform
Das aus Porzellan nicht nur Geschirr hergestellt wird, zeigt eindrucksvoll die Technische Keramik. Ob mannshohe Mischbehälter für die chemische Industrie, Tauchformen für die altbekannten Latexhandschuhe, Elektroisolatoren und Kondensatoren oder modernste Produkte für den Bereich der Biomedizin, Computertechnik und den Automobilbau – all dies wurde und wird von deutschen Herstellern produziert und ist hier versammelt.

In einem alten Brennhaus der früheren Rosenthal-Fabrik wird heute die Geschichte des Unternehmens Rosenthal und ihrer Produkte erzählt.