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Projektmodule

Modul 1:
Symposium „Ceramics between change and challenge – between past and present“

Hauptverantwortlich: Museum of Applied Art, Belgrad
Laufzeit: 1. Dezember 2014 bis 30. September 2015
Ort/Zeit: Belgrad, 20./21. Mai 2015

Neben den Projektpartnern nahmen am Symposium 20 Experten als Referenten teil und gaben einen Überblick über gegenwärtige Entwicklungen in der Porzellanindustrie, über neue Forschungsergebnisse in der technischen Keramik, neue Fertigungsmethoden und gegenwärtige Trends in der Entwicklung keramischen Designs. Kunst- und kulturhistorische Vorträge rundeten das Themenspektrum ab. Ein Symposiumsband, der alle Vorträge enthält, erscheint voraussichtlich im März 2016.

Modul 2:
„European cultural lifestyle in ceramics – from baroque until today"

Verantwortlich: International Museum of Ceramics in Faenza
Ausstellungsorte: Belgrad (19. Mai 2015 bis 17.Juni 2015), Selb (01. August 2015 bis 15. November 2015), Valencia (15. Januar 2016 bis 10. April 2016), Faenza (23. April 2016 bis 11. September 2016), Stoke-on-Trent (01. Oktober 2016 bis 06. Januar 2017), Tallinn (22. Januar 2017 bis 30. April 2017), Riga (Mai/Juni 2017)

Laufzeit: 1. Dezember 2014 bis 31. Mai 2017

Zusammenfassung: Ziel der Wanderausstellung ist es, die keramische Entwicklung in den Partnerländern am Beispiel typischer Keramiken/Porzellane aus den Sammlungen der Partnermuseen aufzuzeigen und mit Hilfe von museumspädagogischen und multimedialen Angeboten erlebbar zu machen.

Modul 3:
„Architectural Ceramics in Europe"

Verantwortlich: National Museum of Ceramics and Applied Art “González Martí”
Laufzeit: 1. Dezember 2014 bis 30. November 2016

Zusammenfassung: Dieses Forschungsprojekt fokussiert auf die Nutzung von Keramik als Baumaterial insbesondere auf die Nutzung dekorativer Elemente aus Keramik seit Ende des 19. Jahrhunderts. Es werden die bedeutendsten Bauwerke der Partnerländer in einer Datenbank zusammengefasst werden, die neben Informationen zu den Bauwerken und der verwendeten Architekturkeramik auch Auskunft gibt über die Architekten, Künstler und Designer sowie Hersteller, die an der Schaffung der Bauwerke beteiligt waren.

Modul 4:
„Prop Ceramics and its relevance in feature films, advertising materials and photographs"

Verantwortlich: Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Hohenberg a. d. Eger/Selb
Laufzeit: 1. Dezember 2014 bis 30. November 2017

Zusammenfassung: Filme aller Art, ob für Kino, Fernsehen oder Werbung sowie Werbeposter, -anzeigen und -fotografien sind heute als Massenmedien immer und überall präsent und beeinflussen unseren Geschmack, unsere Ansichten und unser Kaufverhalten. Requisiten in Filmen und Werbemedien sind nicht nur Dekoration, sondern spiegeln die Trends der Zeit wider und zeichnen ein soziokulturelles Bild.

Diese Trends und Entwicklungen sollen im Rahmen dieses Moduls am Beispiel von Keramik als Requisiten näher untersucht werden. Es soll geklärt werden, inwieweit Trends sichtbar sind und ob und wie sie Produzenten und Konsumenten beeinflusst haben.

Modul 5:
„Ceramics – what it means to me" (Talking Heads Interviews)

Verantwortlich: The Potteries Museum & Art Gallery, Stoke-on-Trent
Laufzeit: 1. Dezember 2014 bis 30. November 2017

Zusammenfassung: Im Rahmen dieses Modules sollen in allen Partnerländern verschiedene Personen aller Altersgruppen befragt werden, ob Keramik in ihrem Leben eine Rolle spielt – wo, warum oder warum nicht. Interviews sollen sowohl mit Keramikern (Wissenschaftlern, Designern, Künstlern, Arbeitern aus Keramik-/Porzellanfabriken, etc.) als auch mit „normalen“ Menschen, die auf der Straße angesprochen werden sollen, geführt werden. Dazu wird vom PMAG ein Fragebogen erarbeitet, der verschiede Aspekte zum Thema Leben mit Keramik abdecken wird.

Modul 6:
„Shaping the Future"

Verantwortlich: Aalto University, School of Art, Design and Architecture, Department of Design
Laufzeit: 1. Juni 2016 bis 30. November 2018

Zusammenfassung: Moderne Keramiken müssen einer Vielzahl von Anforderungen gerecht werden (energiesparend, nachhaltig, bestimmte Anforderungen an Design und Handhabung, usw.). Gleichzeitig ändern sich Technologien rasant. Moderne Designer müssen somit ebenfalls neue Wege beschreiten, sich auf neue Herstellungsmethoden und Anwendungsbereiche einstellen, um neue Produkte entwickeln zu können. Dieses Modul will verschiedene neue Möglichkeiten ausloten. Die dabei entstehenden Objekte werden im Anschluss in einer Wanderausstellung präsentiert.

Ausstellungsorte: Helsiniki, Selb, Dublin, Stoke-on-Trent, Berlin, Ljubljana, Prag

Modul 7:
„Education & audience development programme"
Verantwortlich: The Potteries Museum & Art Gallery, Stoke-on-Trent
Laufzeit: 1. Oktober 2015 bis 30. November 2018

Zusammenfassung: Dieses Modul wird Museen und Universitäten neue Möglichkeiten aufzeigen, die Öffentlichkeit – Kinder, Familien, Migranten, Ältere, Behinderte – in ihre Arbeit einzubeziehen bzw. diese besser für die Öffentlichkeit sichtbar und verständlich zu machen. Es sollen neue Wege bei der Nutzung multimedialer Angebote erarbeitet werden. In den Partnermuseen werden die verschiedenen Konzepte getestet und evaluiert werden, um im Anschluss aus den besten Ideen eine Art Werkzeugkasten zu erstellen, der jedem zugänglich gemacht werden wird, und die Implementierung einzelner Bausteine in der eigenen Einrichtung erlaubt.

Cooking with Clay toolkit

 

 

Modul 8:
„Future Lights in Ceramics"

Verantwortlich: Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan in Hohenberg a. d. Eger/Selb
Laufzeit: 1. Dezember 2015 bis 30. November 2018

Zusammenfassung: Jedes Jahr werden junge Leute, die sich in irgendeiner Art und Weise mit Keramik befassen – sei es als Historiker/Kunsthistoriker, Designer, Künstler etc. – aufgerufen werden, sich an einem Wettbewerb zu beteiligen. Anfang jeden Jahres wird zu einem bestimmten Thema, das vorab von der Jury gewählt wird, dazu aufgerufen werden, sich mit neuen Ideen als Future Light zu bewerben.

Aus den Bewerbern werden 18 ausgewählt, die ihre Ideen im Rahmen eines Wettbewerbs vorstellen. Die besten sechs erhalten danach die Möglichkeit ihre unterschiedlichen Ideen und Talente in einem gemeinsamen Projekt, dessen Thema von der Jury bestimmt wird, einzusetzen und in einem Workshop an einem der Partnerinstitute umzusetzen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich für einen Monat in einem der Partnermuseen weiterzubilden.

Die umgesetzten Projekte werden jeweils beim Wettbewerb der folgenden Future Lights der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem soll jedes Future Light in Ceramics im Laufe des Jahres das Thema Keramik in der Öffentlichkeit – speziell für jüngere/gleichaltrige Zielgruppen präsenter machen und entsprechend bewerben.

Modul 9:
„Communication"

Verantwortlich: TU Ilmenau, Institut für Medienkommunikationswissenschaft
Laufzeit: 01. Dezember 2015 bis 30. November 2018

Zusammenfassung: Integraler Bestandteil des Projektes ist das Kommunikationsmodul, das zum einen die optimale Kommunikation unter den Partnern gewährleisten soll, aber auch das Thema Keramik in den Fokus der Öffentlichkeit rücken soll (Website, Facebook, Media Spot). Neben der Bewerbung sämtlicher Projektteile werden außerdem zwei Datenbanken erarbeitet werden: Portal4Ceramics – eine Datenbank, die Informationen zu Ausstellungen, Künstlern, Designern, Museen und Universitäten in Bezug auf Keramik liefert, und CEEN – Ceramic Exhibition Exchange Network, eine Datenbank die Wanderausstellungen zum Thema Keramik anbietet.

Wichtiger Bestandteil des Kommunikationsmoduls ist das „House of Ceramics". In diesem virtuellen Haus werden nach und nach alle Ergebnisse des Projektes publiziert. Neben einem Kino, einer Bibliothek und einem Vortragssaal, sind wichtiger Bestandteil die „Räume der Zeiten". Für jede Epoche wird ein virtueller Raum entsprechend der Zeit mit Möbeln, Wandverkleidungen, Porzellan/Keramik etc. eingerichtet werden, um die Entwicklung von Keramik und Porzellan anschaulich darzustellen.

Modul 10:
Congress: Skills, Value and Place. A Celebration of Skill

Ort/Zeit: The Potteries Museum & Art Gallery, Stoke-on-Trent, 29. September 2017 bis 02. Oktober 2017

Zusammenfassung: Kurz vor Ende des Projektes sollen die bereits vorliegenden Ergebnisse sowie die Zwischenergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert und diskutiert werden. Daneben sollen die neusten Entwicklungen aus Industrie und Forschung vorgestellt werden. Die Tagung soll während der British Ceramics Biennial 2017 stattfinden, um die größtmögliche Öffentlichkeit zu erreichen.