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Rosenthal-Abteilung

Blick in die Rosenthal-Abteilung, Vorstellung der Unternehmerpersönlichkeit Philip Rosenthal jun. anhand von originalen Objekten, Bildern und Medien, ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung, Foto: jahreiss. kommunikation foto film, Hohenberg a. d. Eger
Blick in die Rosenthal-Abteilung, Vorstellung der Unternehmerpersönlichkeit Philip Rosenthal jun. anhand von originalen Objekten, Bildern und Medien, ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung, Foto: jahreiss.com
Ausgewählte Kunstporzellane können in ungewöhnlicher Form in eigens entworfenen Archivschränken mit beleuchteten Sichtfenstern entdeckt werden. ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung, Foto: jahreiss. kommunikation foto film, Hohenberg a. d. Eger
Ausgewählte Kunstporzellane können in ungewöhnlicher Form in eigens entworfenen Archivschränken mit beleuchteten Sichtfenstern entdeckt werden. ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung Foto: jahreiss.com
Die Fülle der Produktinnovationen von Philipp und Philip Rosenthal vor dem Hintergrund der sich verändernden Tischkultur zwischen dem 19. und beginnenden 21. Jahrhundert illustrieren rund 200 Serviceteile auf zwei langen Tischen. ©Porzellanikon, Rosenthal-Archiv Selb, Dauerleihgabe Oberfrankenstiftung, Foto: jahreiss. kommunikation foto film, Hohenberg a. d. Eger

Die Fülle der Produktinnovationen von Philipp und Philip Rosenthal vor dem Hintergrund der sich verändernden Tischkultur zwischen dem 19. und beginnenden 21. Jahrhundert illustrieren rund 200 Serviceteile auf zwei langen Tischen. ©Porzellanikon

Rosenthal erleben: die Neugestaltung der Rosenthal-Abteilung

Hauptschauplatz ist ein ehemaliges Brennhaus von 1889 der alten Rosenthal-Fabrik mit seinem imposanten Rundofen. Anlässlich der Jubiläumsausstellung wurden 600 Quadratmeter von dem Ps.Planungsstudio neu inszeniert, wodurch die Geschichte des Unternehmens und die Biographien von Philipp sen. und Philip jun. auf moderne und außergewöhnliche Weise erlebbar gemacht werden.

Begonnen wird mit einem ganz besonderen Gang durch einen „Logo-Tunnel“. Diesen schmückt eine eigens gestaltete Tapete mit den verschiedenen Rosenthal-Bodenmarken der letzten 25 Jahre, die sich im Laufe der Zeit veränderten. Der Weg führt die Besucherinnen und Besucher direkt in den „Kosmos Rosenthal“ hinein, einen offenen Raum, in dem sich die vier Hauptthemen entfalten: das Leben der beiden Männer, ihre Produktinnovationen, ihre Bestrebungen Kunst zu schaffen und die Geschichte des Unternehmens.

Zwei Medienstationen gleich am Anfang der Ausstellung präsentieren mit zahlreichen, teilweise noch nie gezeigten Bildern, das Leben von Vater und Sohn in der Gegenüberstellung. Die Fülle ihrer Produktinnovationen vor dem Hintergrund der sich verändernden Tischkultur zwischen dem ausgehenden 19. und beginnenden 21. Jahrhundert illustrieren rund 200 Serviceteile auf zwei langen Tischen. Ausgewählte Kunstporzellane wollen hingegen entdeckt werden – in von den Szenografen in ungewöhnlichen Formen entworfenen Archivschränken mit beleuchteten Sichtfenstern und farblich abgestimmten Hintergründen. Gezeigt werden unter anderem die unter der Ägide von Philip jun. von namhaften Künstlern wie Henry Moore, Salvador Dali oder Günther Uecker gestalteten Kunstwerke. Eine 25 Meter lange Wandinstallation, auf der im Wechsel historische Fotos und ausgewählte Exponate sowie Textinformationen zu sehen sind,  gibt Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Unternehmens.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Porzellanform Maria, die im Inneren des Brennofens präsentiert wird. Als 1916 Philip jun. auf die Welt kam, machte sein Vater Philipp seiner zweiten Frau Maria ein ganz besonderes Geschenk: Er benannte ein Service nach ihr. Heute ist „Maria“ aus der deutschen Tischkultur nicht mehr wegzudenken und feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag.

Ein weiterer gestalterischer Höhepunkt sind die 44 Fenster des Brennhauses. Farbenprächtige Dekore auf den Glasscheiben strahlen bei Sonnenschein in die Ausstellung. Dabei verwandelt sich das historische Gebäude in eine Art Industriekathedrale.