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Quer durch alle Zeiten - aus der Tassensammlung
Kultobjekte der 50er Jahre

Deutsches PorzellanMuseum

Wollten Sie schon immer mal Geschirr sehen, von dem man zu Zeiten August des Starken speiste? Erkennen Sie das Festtagsservice Ihrer Großmutter wieder? Erinnern Sie sich, wie lange Sie damals auf diese eine bestimmte Rosenvase hin sparten, die dann einst am Weihnachtsfest zu Bruch ging …? Im Deutschen PorzellanMuseum werden Sie viel Neues sehen, sich aber auch an viele Details Ihrer eigenen Wohn- und Esskultur erinnern. Was im deutschsprachigen Raum produziert wurde, seit  Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus 1708 - erstmals in Europa - das Porzellan erfolgreich nacherfanden: Das Deutsche Porzellanmuseum zeigt es.

War Porzellan einst nur aristokratischen Kreisen vorbehalten, betont aufwändig und kunstvoll bearbeitet, so wandelte sich dessen Verwendung und sein Ruf mit der Industrialisierung vollkommen: Porzellan hielt Einzug in die bürgerlichen Wohnstuben. Aus der höfischen Preziose wurde schließlich ein überall verfügbarer Massenartikel. Die Präsentation in Hohenberg hat ihren Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jh. und zeigt u. a. diesen Wertewandel sehr anschaulich in animierten Wohnszenen, wo ganze Sozialzusammenhänge und gesellschaftliche Stimmungen nachvollziehbar werden. - Speisen im Biedermeier? Salzstängel und Erdbeer-Bowle vor dem ersten Farbfernseher?  Der  Flugzeug-Essplatz des modernen Global-Players?

Ein Gang durch das Deutsche PorzellanMuseum zeigt, wie man speist, wie man wohnt - damals und heute. Denn in stetem Wechsel werden auch die jeweils aktuellen Neuheiten der Frankfurter Messe präsentiert und damit die neuesten Trends der deutschen Porzellanbranche.

Vier Museen, zwei Standorte,
ein Thema: Porzellan!
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